Open state, open oil, collaborative consumption – summit of newthinking, day 1

Der summit of newthinking ging am 15. November zum ersten Mal an den Start. Als Kurator des open business tracks war meine wesentliche Aufgabe, für ein spannendes Program zu sorgen. Im Rückblick auf den ersten Tag sieht es aus, als ob das Ergebnis als Erfolg verbucht werden kann. Alles englische Überschriften, aber insgesamt fand der summit of newthinking vorrangig auf Deutsch statt. Hier ein paar Auszüge:

Open Strategy: Mehr als Crowdsourcing von Ideen?Leonhard Dobusch eröffnete mit der Frage, was “Offen” in offenen Strategien eigentlich bedeutet. Dabei prägte er den bahnbrechenden Satz “Offen ist nicht gleich offen”, der sicherlich in die Geschichte der Internetökonomie eingehen wird. Leonhard bezog sich dabei auf die Unterscheidung zwischen Crowds und Communities. Während Offenheit gegenüber Crowds vor allem Offenheit für Ideen von Außen bedeutet, erfordert Offenheit gegenüber Communities den Eintritt in einen echten Dialog. Im Bereich von Open Strategie, also der Öffnung von Strategiefindungsprozessen, geht es demnach vor allem darum, Crowd- und Community-Logiken unter einen Hut zu bringen. Die Slides zu seinem Vortrag sind inzwischen verfügbar.

Daniel Kruse, Simon Kiepe und Dominik Wind stellten ihr Open-State-Projekt vor, mit dem sie die Teilhabe von Bürgern an der Entwicklung von nachhaltiger Infrastruktur stärken wollen. Sehr spannend. Am Ende des Vortrags stand die Einladung zu openstate.cc, einer Conference/Camp/Community im kommenden Sommer zur Entwicklung solcher Lösungen – “and everything will be open-sourced”.

Anina von 360Fashion beschrieb nicht nur, wie sich die chinesische und die westliche Kultur in Sachen Business unterscheiden, sie zeigte auch ein paar belebende Beispiele für die Konvergenz von traditionellen (Papier) und neuen Medien (Tablet). Sie zeigte Beispiele auf Stellwänden über die Kamera ihres Tablets, eine prima lebendige und überraschende Technik. Als dann die statischen Zeitungsbilder auf dem Projektor sich zu bewegen anfingen, flog mir das Blech weg.

Eric Eckhart zeigte in einem faszinierenden Vortrag, wie man sich als Musiker wehren kann, in dem man seine eigene Musikindustrie baut. Vom Agenten bis zum Label und zum Studio, alles kollaborativ organisiert. Der Launch des Albums ist demnächst geplant.

Zara Rahman von OpenOil zeigte das “Oil Contracts- How to Read and Understand them”-Buch, das kürzlich in einem einwöchigen Booksprint mal fix geschrieben wurde (wir hatten hier darüber berichtet). Alle waren begeistert, aber es blieb trotzdem die offene Frage, wir man solche Beiträge zum Gemeinwohl finanzieren kann, auf die wir später noch einmal zurückkamen.

Dann gab es noch ein Panel moderiert von Celine Schmahl zu “Collaborative Consumption” – mit spannenden Mitstreitern von Gidsy, Kinderfee, Airbnb und Deskwanted. Auch hier gab es wieder Grundsatzfragen zu wie Offenheit und Zusammenarbeit das Wirtschaften und Verbrauchen verändern – spot-on für den Open Business Track.

Morgen (Freitag der 16.) geht es weiter mit Tag 2 des summit of newthinking. Das Programm bleibt spannend. Die Party am Abend wurde mit dem Beyond Fashion Summit im Nachbarraum zusammengelegt. Prima wars. Prost.


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3 responses to “Open state, open oil, collaborative consumption – summit of newthinking, day 1

  1. Danke für das Lob und die Zusammenfassung!
    Unsere Folien sind inzwischen auch online: http://issuu.com/dominikwind/docs/open_state_slides_v1

  2. Pingback: OpenStrategies - Summit of Newthinking Recap - OpenEverything

  3. Pingback: Rückblick auf den Summit of Newthinking | OSBF-Blog

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