Category Archives: CreativeDestruction

Introducing Endocode, you are invited!

tl:dr version: New venture Endocode, we are hiring!

Skill and the will to remain in control of one’s own future seem to come in pairs. I consider myself an expert coder with sugar on top, and a darn good manager, too. Working for the man is nothing more than an acceptable means to the end of making ends meet. If you are a knowledge worker and you left average behind a while ago, chances are you feel exactly the same. However, we all need to eat, and that usually means accepting to do paid work. So what is there to do? Well, for one thing, put that gray matter to use and design a company to your liking, that’s it. Challenge accepted, and we are almost done with it. Meet Endocode. Continue reading

Petition: Hollyweb, W3C und Lobbyisten für “Digital Rights Management” im HTML5-Standard

[Ursprünglich auf netzpolitik.org]

hollyweb

Der fast fertige HTML5-Standard für Webseiten soll technische Möglichkeiten zur Inhalte-Kontrolle erhalten. Mit dem gefährlichen “Digital Rights Management” (DRM) ist aber schon die Musikindustrie gescheitert. Netzpolitische Organisationen rufen dazu auf, eine Petition dagegen zu unterzeichnen – macht mit!

Das HTML-Protokoll ist für das Internet zentral wie die Luft zum Atmen. Es beschreibt, wie Inhalte im Webbrowser dargestellt werden. Kein Wunder, dass die Neutralität, Unabhängigkeit und Offenheit dieses Protokolls nahezu allen Usern ausgesprochen wichtig sind. Genau diese Grundsätze sind jetzt in Gefahr, weil die Medienindustrie ihre Lobbyisten auf das World Wide Web Consortium (W3C) angesetzt hat, um eine standardisierte Schnittstelle für DRM-Mechanismen direkt in das HTML-Protokoll zu integrieren.

Bisher gibt es keine solche Schnittstelle im Protokoll, was zu Auswüchsen wie dem Flash-Plugin geführt hatte. Unter dem Vorwand, einen Ersatz für Flash zu schaffen, sollen nun Schnittstellen für proprietäre Erweiterungen in HTML in den Standard integriert werden. Damit entstehen mindestens zwei schwerwiegende Einschränkungen für User: Sie können nicht mehr jederzeit alle Inhalte empfangen, und die Implementierung der proprietären Erweiterungen ist nicht mehr vollständig in freien Webbrowsern wie Firefox möglich. Gerade diese Freiheiten sind Hollywood ein Dorn im Auge, so dass es mit Sicherheit keine Vorteile für Anwender gibt, mit denen sich diese Erweiterungen begründen lassen. Es soll die Einführung und Verbreitung von DRM-Technologie erleichtert werden, weil auf diese Weise jeder standardkonforme Browser als DRM-Schnittstelle dienen kann. Mehr nicht.

Die gründlichste Erklärung zu diesem komplexen Thema hat bis jetzt die Electronic Frontier Foundation geliefert. Ihr Artikel ruft zur Mitzeichnung einer Petition gegen die geplante “Encrypted Media Extension” auf:

Tell the World Wide Web Consortium (W3C) and its member organizations not to embrace a proposal that undermines the very purpose of the HTML standard upon which the Web is built – freedom.

Mitte März wandte sich Autor und Netzaktivist Cory Doctorow in einem Guardian-Blogeintrag mit dem Titel “What I wish Tim Berners-Lee understood about DRM” direkt an den HTML-Pionier Tim Berners-Lee. Darin äußert Doctorow seine Besorgnis darüber, dass im Rahmen des W3C über eine Erweiterung des HTML5-Standards um eine standardisierte Schnittstelle für Kopierschutztechnologien (Digital Rights/Restrictions Management, DRM) diskutiert wird:

Adding DRM to the HTML standard will have far-reaching effects that are incompatible with the W3C’s most important policies, and with Berners-Lee’s deeply held principles.

Das W3C hat bis jetzt großartige Arbeit beim Erstellen und Verwalten Offener Standards geleistet. Dieses fundamentale Prinzip ist unabdingbar für die Rolle, die das Internet inzwischen als öffentlicher und politischer Raum gewonnen hat. Man opfert kein Prinzip den Verwertungsinteressen der Industrie. Wir fordern unsere Leser auf, sich zu informieren und die Petition zu unterstützen.


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Fan-taz-tic: Document Freedom Germany Award goes to TAZ

taz café

taz café at Rudi-Dutschke-Strasse

Today is the international Document Freedom Day. There are always local actors that serve as good examples for respecting document freedom and enabling users to participate in the digital society. The international documentfreedom.org communities award such exemplary local actors with the Document Freedom Award. The Document Freedom Germany Award this year goes to *drumroll* the TAZ newspaper.

Ralf Klever, head of IT for TAZ, explained how it’s political mission since the turbulent founding of the newspaper was to allow everybody to form their political opinion relatively independently of their financial means. It is a priority for TAZ to be available in various electronic and printed channels. In essence, this means giving readers the freedom of choice, and that is exactly what the Document Freedom Award is about. TAZ is available in various DRM-free electronic formats, even plain text.

In Document Freedom Germany Award was presented by FSFE and FFII. FSFE works to enforce software and data freedom for users and consumers. FFII is dedicated to the development of information goods for the public benefit, based on copyright, free competition and open standards. As Erik Albers said for FSFE: “We are awarding the TAZ with the Document Freedom Award for their longstanding commitment to Open Standards and continuos efforts in offering their newspaper without restrictions”.

There are a press release and a few other mentions of the award, but… In the collaborative fashion the award called for, FSFE brought the cake and TAZ the coffee. Here you will find a few more original impressions from the scene, like coffee decorated with edible document freedom stickers and the whole TAZ, FSFE and FFII crew hard at work devouring the cake. It was good. And I realised I need a better camera.

Document Freedom Cake

The cake for the 2013 Document Freedom Germany Award


Cake no more

Cake no more


taz café coffee

taz café coffee


document freedom edibles

document freedom edibles


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Eine offene, freie und zukunftsorientierte IT-Strategie für das Land Berlin?

[Ursprünglich auf netzpolitik.org]

Wie überwindet die Hauptstadt trotz knapper Kassen die nächste Modernisierungshürde ihrer IT-Landschaft, und die darauf folgenden? Am Donnerstag berät der Berliner Senat über einen Antrag der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen, welcher auf eine strategische Neuausrichtung der Berliner IT hin zu Freier Software abzielt. Der Antrag schlägt eine Anzahl von konkreten Massnahmen vor, wie eine solche Strategie umzusetzen wäre. Dazu gehören unter anderem die Einrichtung eines Open-Source-Kompetenzzentrums unter Beteiligung der Bezirke und von Forschungseinrichtungen, und ein stufenweises Investitionsprogramms. Interoperabilitätsprobleme sollen durch die Einrichtung einer IT-Clearingstelle gelöst werden. Bestehende und zukünftige Einsatzfelder von Freier Software sollen zentral dokumentiert und mittels offener Formate veröffentlicht werden.

netzpolitik.org und die Free Software Foundation Europe begrüssen den Antrag der Grünen ausdrücklich, insbesondere weil sich einige ihrer Kernforderungen darin wiederfinden. Dazu gehört der Grundsatz, dass speziell für Berlin entwickelte Softwarelösungen unter freien Lizenzen veröffentlicht werden sollen. Auch die Abschaffung der Diskriminierung gegen Freie Software bei Ausschreibungen gehört dazu, ebenso die Umstellung aller Schnittstellen und Dokumente auf offene Standards und Formate.

Zur Begründung führen die Grünen unter anderem die Freiheiten an, die sich daraus für Land, Verwaltung und Bürger ergeben. Einfache Weitergabe, Abbau von Diskriminierungen von Benutzergruppen, aber auch die zurückgewonnene Transparenz und Handlungsfreiheit abseits von Herstellerbindungen und Updatezwängen sprechen für den Vorschlag. Im kommenden Jahr steht die mehr oder weniger zwangsweise Migration weg von bestehenden Windows-XP-Systemen an – eine Gelegenheit, die sich für das endgültige Upgrade hin zu Freier Software regelrecht anbietet. Der Investitionsstau ist angesichts der Kassenlage anders kaum zu bewältigen. Durch eine enge Kooperation mit der im Antrag genannten Erfolgsstory LIMUX und anderen regionalen Initiativen lassen sich bereits jetzt grössere Einsparungen realisieren. Der Antrag schliesst mit “in der Förderung von Open-Source-Software [liegt] die Kernaufgabe der Netzpolitik” – dem können wir uns nur anschliessen! Nach dem Flughafendebakel und dem S-Bahn-Chaos kann Berlin eine positive Story gut gebrauchen. Viel Erfolg!

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QTestLib, benchmarks and iterations

Improving the accuracy of benchmarks with the minimum total option

QTestLib comes with quite useful benchmarking functionality. All it takes to make an existing unit test into a benchmark is to wrap the relevant code with the QBENCHMARK macro. Benchmarks are often influenced by warm-up biases and jitter, leading to variance of results when repeating the same benchmark. The option -iterations can be used to specify how many times a benchmark should be executed and the results aggregated. The displayed result will be the average of the benchmark runs, reducing that variance. Some benchmarks, however, cannot be repeated like that, because they will not execute the same operations when repeated. To control the variance of benchmark results in such situations, the -minimumtotal option was added to QTestLib benchmarks. Continue reading